Von einer Idee bis hin zum Produkt (Teil II)

„Wir denken lösungsorientiert, also handeln wir auch lösungsorientiert!“, so hatte ich meinen ersten Teil beendet. Im Teil II erzähle ich Dir, wie sich aus einer Zettelsammlung das Unternehmercoaching für Marketer und Affiliates entwickelte. Viel Spaß beim Lesen, Jennifer.

Reich ist, wer seine Steuern zahlen kann, ohne Schulden machen zu müssen.“
Bing Cosby

Einleitung

Wusstest Du, dass man die Güte eines Rohdiamanten nicht ausmachen kann? Man sagt, dass erst die handwerkliche Kunst eines Diamantenschleifers  die Qualität eines Diamanten erkennbar macht. Mit diesem Bild im Kopf schauen wir mal auf unsere Zettelsammlung.

 

Ideensammlung

Georg, unser Marketer, kennt natürlich seine Branche. Er stellte seinen Fragenkatalog aus der Sicht unserer Zielgruppe zusammen. Dazu nahmen wir noch einen Querschnitt dessen, was wir in unserer täglichen Arbeit an Fragestellungen bekommen und dazu interviewten wir noch einige Leute.

Zum Glück war Jochen mal in der Erwachsenenbildung. Er wollte die Menschen auch bei diesen „trockenen“ Themen abholen. Somit recherchierte er im Internet, wie unsere Themen von Rechtsformen über Steuern bis hin zur Risikominimierung grafisch aufbereitet sind. Danach wussten wir genau, wie wir es nicht machen wollten.

Und ich wünschte mir, dass wir Schritt-für-Schritt-Anleitungen für das Ausfüllen sämtlicher Formulare einbauen, weil ich das überhaupt nicht mag!

Der Prozess

Der erste „Grobschliff“

Anhand des Fragenkatalogs konnten wir drei Schwerpunkte ausmachen und daraus entwickelte sich die dreiteilige Blockaufteilung. Beim Anschauen jedes einzelnen Blockes fielen uns noch unglaublich viele Detailfragen ein, besser gesagt, ich fragte ständig: „Wie meinst Du das?“ oder „Was bedeutet das?“

Die nächsten „Schliffe“

Inhaltlich wussten wir jetzt genau, was wir wollten. Die nächste Frage war: Wie wollen wir das Wissen transportieren?

Vor der Kamera? Nö. Als ebook? Nö.

Das Ausschlussverfahren brachte uns zur Form eines Seminares mit einem Mix an Präsentationsformen und zu kleineren Lektionen innerhalb der Blöcke.

Danach gingen wir wirklich Schritt für Schritt jede einzelne Lektion durch. Jochen war der Lehrer und ich die Schülerin, denn wir hatten nur eins im Hinterkopf: Ist das nachvollziehbar?

Technik, die begeistert

Nachdem in Berlin alles schriftlich festgehalten war und Jochen seine Erläuterungen eingesprochen hatte, schickten wir alles nach Bayern, zu Georg.

‚GESCHAFFT‘, dachte ich mir. Doch so war es leider nicht.

Wir brauchten noch Texte für die Landingpage, für unsere Affiliates, Emails, Nachrichten usw. usw. usw. Dazu mussten die Videos überarbeitet werden und auch der Ton wurde finalisiert – wie wäre es mit einer guten Hintergrundmusik? – JA? Dann ging diese Suche los. Dann kam das Rendering der Videos – das dauerte und zum Schluss noch das Warten auf die Genehmigung von digistore.

Fazit

Ganz ehrlich, mit so vielen Arbeitsschritten und so viel Arbeitszeit hatte ich am Anfang nicht gerechnet. Doch als ich mir die letzte Fassung mit Hintergrundmusik anschaute, war das bestimmt, wie für einen Diamantenschleifer, der nach seinem letzten Poliervorgang sein Werk betrachtet.

Das Beste zum Schluss

Ich darf Dir schon mal so viel verraten: Das wird nicht unser letztes Produkt sein.

Wenn Du neugierig geworden bist, dann findest Du hier unten noch mehr Details:

Verlinkung zur Produktseite

Herzliche Grüße Jennifer

 

Die geheimnisvolle Türe

aus „Inspirationen für`s Herz“ von Gisela Rieger

Häufig ist das Offensichtlichste die Lösung. Das gilt es zu erkennen:

Es war einmal ein König eines großen Reiches, dem das Wohle seines Volkes sehr am Herzen lag. Sein engster und weiser Berater stand bereits seinem Vater viele Jahre hilfreich zur Seite.

Als dieser in die Jahre kam, forderte er den König auf, frühzeitig nach einem Nachfolger zu suchen, um diesen noch in das Amt einführen zu können. All jene, die sich durch große Bildung und Wissen auszeichneten, sprachen am Hof vor.

Dem König gefiel der weise Geist der Anwärter sehr wohl. Dennoch schien ihm bei jedem etwas Entscheidendes zu fehlen. Des Königs Berater erkannte das Problem und erstellte kurzerhand ein Auswahlverfahren, zu dem jeder aus dem Volk eingeladen wurde.

Jedem Anwärter wurde ein Schlüsselbund von über hundert Schlüsseln übergeben. Es galt die Aufgabe zu lösen, eine mächtige, mit Eisen beschlagene Türe beim ersten Versuch zu öffnen! Die Aufgabe: Die Türe beim ersten Versuch öffnen …

Wochen gingen ins Land und Tausende versuchten vergeblich, diese Türe zu öffnen. Eines Tages hörte ein Reisender von der geheimnisvollen Türe, zu der niemand den passenden Schlüssel gefunden hatte.

So wollte auch er sich an dieser Türe versuchen. Er betrachtete genauestens das Schloss, die Schlüssel sowie die gesamte Türe.

Mit einfachem Griff drückte er die Klinke nach unten, wobei sich die Türe umgehend öffnen ließ, da diese gar nicht abgeschlossen war.

Erfreut sprach der König: »Du stellst dich Herausforderungen, ohne dich irreführen zu lassen. Du verlässt dich nicht auf das, was du hörst, sondern vertraust auf deinen Verstand und dein Gefühl! Du sollst mein neuer Berater sein!«

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