5 Wochen nach den Power-Days in Berlin

Im Februar 2019 besuchten Georg & ich die „Power-Days“ der Jürgen Höller Academy im Estrell in Berlin. Was danach passierte, möchte ich Dir heute verraten. Viel Spaß beim Lesen, Jennifer.

„Weisheit ist gelebtes Wissen.“
Jürgen Höller

„Jeder Mensch wird als Adler geboren.“ Mit dieser Geschichte fing Jürgen Höller die Power-Days an & ich schrieb mit: „Bis zum 18. Lebensjahr hört jeder Mensch 150.000 negative Suggestionen.“

Das Workbook

Geschenke

Auf jedem Stuhl im Saal lag ein blauer Stoffbeutel mit Werbung, dachten wir. Blick rein. Hochglanzbroschüren. Kugelschreiber. Nett. Unter den Stuhl geschoben. Wie gesagt, ich fing gleich an zu schreiben, schließlich waren wir mit Stift & Block gut vorbereitet angekommen.

Ich weiß nicht, wie lange ich schon mitgeschrieben hatte, als Jürgen Höller darum bat, das Workbook aus der Tasche zu nehmen. Wir mussten lachen. Unter Teil 1 im Workbook stand: „Jeder Mensch wird als …… geboren.“ Das Wort Adler sollten wir jetzt reinschreiben. Du darfst jetzt auch schmunzeln.

Die „30-Tage-Erfolgs-Challenge“

Auf der Seite 20 angekommen, ging es richtig ans Eingemachte. Für die „30-Tage-Erfolgs-Challenge“ wurden uns acht Schritte genannt. Zum einen die bekannten Klassiker: „Was ist Dein Ziel in 30 Tagen?“ und „Was ist Dein Ziel in einem Jahr?“ Zum anderen echte Apelle: „Lasse konsequent allen Quatsch und alle Ablenkungen weg!“ Ertappt!

„Quatsch & Ablenkung“

Das waren unsere Trigger! Und die Idee war geboren, dass wir das nicht allein durchziehen, sondern zusammen!

Täglicher Austausch

Wir fingen gleich am Montag an. Kennst Du das? Du kommst von einer Veranstaltung oder von einem Seminar, bist hochmotiviert & willst das Gelernte gleich anwenden? Wir vereinbarten eine Uhrzeit. Ich stellte mir den Wecker: Montag bis Freitag, 17 Uhr, Georg anrufen.

Mittlerweile telefonieren wir seit fünf Wochen täglich (Ausnahme ist das Wochenende). Es ist eine echte Gewohnheit geworden. Nach drei Wochen, den berühmten 21 Tagen, zogen wir unser erstes Fazit: Wir hatten in den drei Wochen mehr für unser gemeinsames Business geschafft als in den drei Monaten davor. Davor war jeder mit seinem eigenen Business & seinem eigenen Leben sprich Ablenkungen so beschäftigt, dass unsere Idee vom Business Cockpit so dahin plätscherte.

Wenn wir heutzutage telefonieren, schaut jeder auf seinen Tag & ist für den anderen präsent:

  • Was ist passiert?
  • Was habe ich geschafft?
  • Was meinst du dazu?
  • Was steht morgen an?
  • Was kann ich für dich tun?

 

Fazit

Selbstständig arbeiten macht Spaß!

Gemeinsame Selbstständigkeit macht noch viel mehr Spaß!

Durch die tägliche „Kontrolle“ lassen wir uns viel weniger ablenken, treffen schneller Entscheidungen, Lob & konstruktive Kritik puschen uns gegenseitig.

Das Beste zum Schluss

Nach der Definition von Jürgen Höller ist das

Geheimnis des Erfolges: Lernen & Tun.

Mit unserem Selbstversuch haben wir uns überlegt, dass jeder seine persönliche 30-Tage-Challenge mit mir im 1:1 Coaching schaffen kann. Drück auf den Button & alles wichtige erfährst Du hier.

Und ich habe für Dich „Die Geschichte vom Adler, der glaubte ein Huhn zu sein!„, aufgeschrieben von Petra Schneider nach einer afrikanischen Fabel, gefunden.

Viel Spaß beim Lesen oder Hören >>

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„Die Geschichte vom Adler, der glaubte ein Huhn zu sein!“
Petra Schneider

Ein Mann fand eines Tages ein Adlerei, nahm es mit nach Hause und legte es in das Nest einer ganz gewöhnlichen Haushenne. Ein kleiner Adler schlüpfte parallel mit ein paar Hühnerküken aus dem Ei und wuchs zusammen mit diesen auf. Sein ganzes Leben lang versuchte der Adler sich wie ein Huhn zu benehmen, was ihm aber nicht immer gelang. Manchmal fühlte er sich fremd unter all den Hennen. Doch ohne Zweifel, der Adler dachte, er sei ein Huhn wie alle anderen Hühner auf dem Hof. Er kratzte und scharrte in der Erde nach Würmern und Insekten. Er gluckte und gackerte halbwegs wie die anderen Hühner.

Nur ab und zu hob er ein wenig seine Flügel und flog ein Stück über den Hühnerhof, ähnlich wie die anderen Hennen. Einmal jedoch, er hatte sich völlig vergessen, flog er plötzlich höher als je zuvor… höher als die anderen Hennen. Für einen kurzen Augenblick genoss er es, so hoch durch die Lüfte zu fliegen, für einen Moment lang begann er zu träumen und war glücklich.

Doch schnell bekam er es mit der Angst zu tun und kehrte zurück auf den Hof.

Die Jahre vergingen und der Adler wurde sehr alt, aber nicht glücklich. Eines Tages sah er einen herrlichen großen Vogel hoch oben am wolkenlosen Himmel seine Kreise ziehen. Anmutig und hoheitsvoll schwebte dieser beeindruckende Vogel in den Lüften, fast ohne seine riesigen, kräftigen Flügel zu schlagen. Der Hühnerhofadler blickte sehnsüchtig zu ihm empor und wusste gar nicht, warum dieser Vogel da oben ihn so tief berührte.

„Wer ist das?“ fragte er ganz aufgewühlt eine Nachbarhenne. „Ach, das ist der Adler, der König der Vögel“ gackerte die Henne. “Wäre es nicht schön, wenn wir auch so fliegen könnten?” fragte der Adler. “Das können wir nicht” sagte die Henne, „mit dem darfst du dich nicht messen. Er gehört dem Himmel. Doch du und ich, wir sind von anderer Art, wir gehören dem Boden. Wir sind Hühner“.

Der Adler schämte sich leise für den unbescheidenen Traum vom freien Flug und für dieses komische Gefühl in der Brust, das sich in ihm breit gemacht hatte. Ein Gefühl, soweit und luftig, so frei. So blieb der Adler das, wofür er sich hielt und starb eines Tages als Huhn unter Hühnern.

Sein Glaube an sich selbst hat ihn daran gehindert, seine wirkliche Bestimmung zu leben!

"Die Geschichte vom Adler, der glaubte ein Huhn zu sein"

by gelesen von Jennifer Kersten

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